Technische Info – Druckprüfung mit Wasser bzw. Druckluft
Aufgrund der Kompression von Gasen sind aus physikalischen und sicherheitstechnischen Gründen bei der Durchführung der Druckprüfung mit Luft andere Anforderungen zu beachten als bei einer Prüfung mit Wasser.
Hier sollte entsprechend des ZVSHK-Merkblatts „Durchführung einer Druckprüfung mit Druckluft oder inerten Gasen für Trinkwasser-Installationen nach DIN 1988 (TRWI)“ verfahren werden. Sehen Sie hierzu auch das “Formblatt Druckprobe Druckluft“ im Anhang.
Vor allem, wenn zwischen Druckprobe und Inbetriebnahme der Rohrleitung ein längerer Zeitraum liegt, bietet das Abdrücken der Installation mit Druckluft nicht nur den Vorteil, dass Frostschäden vermieden werden. Auch eine Beeinträchtigung der hygienischen Unbedenklichkeit aller Anlagenteile durch die nicht restlose Entleerung der Rohrleitungen wird vermieden.
alpex F50 PROFI Verbinder aus PPSU / Messing ...
müssen nach der Installation und vor den Verputz- bzw. Estricharbeiten druckgeprüft werden.
Die Druckprüfung kann sowohl mit Wasser als auch mit Druckluft vorgenommen werden und erfolgt für alle alpex F50 PROFI Verbinder grundsätzlich in zwei Schritten. im ersten Schritt wird die Installation auf Dichtheit (Leckagefunktion) und anschließend in einem zweiten Schritt auf Festigkeit geprüft.
Druckprüfung mit Wasser:
1. Nach dem Befüllen der Anlage mit Wasser sind die alpex F50 PROFI Verbinder bei der Dichtheitsprüfung im Bereich von 1 bis 6,5 bar im unverpressten Zustand gemäß DVGW Arbeitsblatt W534 sichtbar undicht. Sichtkontrolle erforderlich!
2. Nach der erfolgreichen Dichtheitsprüfung erfolgt die Festigkeitsprüfung mit Wasser bei Trinkwasserinstallationen nach DIN 1988-2 mit 15 bar und bei Heizungssystemen nach DIN 18380 mit 4 bis max. 6 bar.
Gemäß VDI Richtlinie 6023 sollte die Trinkwasseranlage aus hygienischer Sicht nach der Druckprüfung mit Wasser und der anschließenden Spülung unmittelbar, d.h. ohne jegliche Stillstandszeiten, in Betrieb genommen werden! Bei späterer Inbetriebnahme empfiehlt sich eine Druckprüfung mit Druckluft.
Druckprüfung mit Druckluft:
1. Die Dichtheitsprüfung erfolgt gemäß ZVSHK-Merkblatt mit 110 mbar.
Bei 100 Liter Leitungsvolumen mindestens 30 Minuten Prüfzeit, je weitere 100 Liter ist die Prüfzeit um 10 Minuten zu erhöhen.
2. Nach der Dichtheitsprüfung ohne Druckabfall erfolgt die anschließende Festigkeitsprüfung gemäß ZVSHK-Merkblatt bei Trinkwasserinstallationen und bei Heizungssystemen mit max. 3 bar – Prüfzeit 10 min.
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